Resilienz als Zukunftskompetenz: Was wir von Geflüchteten über digitale Transformation lernen können

Was können wir von Geflüchteten über digitale Transformation lernen? Mit Susanne König von Powercoders spreche ich über Resilienz, Lernbereitschaft und die Chancen, die digitale Kompetenzen für den Zugang zum Arbeitsmarkt eröffnen. Im Mittelpunkt stehen die Integration in die Arbeitswelt, der Wandel vom Coding hin zu KI-Kompetenzen und die Frage, welche Fähigkeiten künftig für uns alle wichtiger werden.

ABLR Charity-Mapathon am 07.10.2026

Beim Charity-Mapathon erfassen Studierende und Mitarbeitende des Departements Departements Architektur, Bau, Landschaft, Raum gemeinsam Gebäude, Wege und Infrastruktur in OpenStreetMap. Die Daten unterstützen humanitäre Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen dort, wo es keine verlässlichen digitalen Karten gibt.

Digitalisierung in ländlichen Räumen: Warum Kleinstädte die besseren Innovationstreiber sein können

Digitalisierung in ländlichen Räumen funktioniert oft anders als in den grossen Städten – pragmatischer, bedarfsorientierter und näher an den Menschen vor Ort. Darüber spreche ich mit Anja Reichert-Schick von der Wüstenrot Stiftung sowie Marie Neumüllers von den Urbanizers. Im Zentrum stehen kommunale Entwicklungsstrategien, digitale Werkzeuge und das neu entwickelte Spiel zur kommunalen Entwicklungsstrategien im digitalen Zeitalter. Die Folge zeigt, warum gerade Kleinstädte in ländlichen Räumen wichtige Innovationsorte der Digitalisierung sein können.

Planen für Menschen – und wie Digitalisierung dabei hilft

Mit Thomas Hug-Di Lena spreche ich über eine Planung, die beim Menschen beginnt – nicht bei Verkehrsträgern oder Infrastrukturen. Digitalisierung ist für ihn dabei kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um genauer zu verstehen, wie Menschen Räume erleben und in und mit ihnen interagieren. Es geht um Vertrauen, Beteiligung und die Frage: Für wen gestalten wir unsere Städte wirklich?

Automatisiertes Fahren - Wie sich Mobilität, Raum und Planung neu definieren

Wenn Fahrzeuge automatisiert fahren, verändert sich nicht nur der Verkehr – sondern auch Raumstrukturen, öffentliche Räume und die Aufgabe der Planung. Mit Julian Moritz Renninger (SBB) beleuchte ich, wie technische Innovationen, gesellschaftliche Erwartungen und planerische Verantwortung zusammenwirken, um nachhaltige Mobilität und kompakte Siedlungsstrukturen zu erreichen.

Weiterbildung und Fachworkshop: KI in der Raumplanung praxisnah anwenden und wirksam planen

Wie lässt sich KI praxisnah im Arbeitsalltag von Raumplanerinnen und Raumplanern einsetzen? Antworten darauf gibt eine neue Weiterbildungsreihe, die in aufeinander abgestimmten Modulen die Anwendung von KI entlang konkreter Workflows vermittelt – vom kompakten Online-Einstieg über vertiefte Workshops für Gemeinden oder Planungsbüros bis hin zu einer Tour de Raison mit Praxisbeispielen. Die Teilnehmenden erfahren, wie KI bereits heute gewinnbringend eingesetzt werden kann und welche Möglichkeiten sich künftig eröffnen.

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Raumplanung? Standortbestimmung und Erkenntnisse aus dem ARL-Arbeitskreis

Wie kann Künstliche Intelligenz zielgerichtet und gemeinwohlorientiert für die Aufgaben der Raumplanung verwendet werden? Diese Frage stand im Zentrum eines mehrjährigen internationalen Arbeitskreises der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL). Die interdisziplinär besetzte Gruppe aus Wissenschaft und Praxis verfolgte das Ziel, Orientierungswissen zu schaffen und Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie KI-Technologien unsere Planungswerkzeuge, Entscheidungsprozesse und institutionellen Routinen verändern.

Mit der Zukunft für die Zukunft planen

Petra Hurtado plädiert dafür, in der Raumplanung die Zukunft weniger punktuell und linear zu denken, sondern vielmehr eine strategische Vorausschau zu betreiben. Als Chief Foresight & Knowledge Officer der American Planning Association (APA) ist sie verantwortlich für den jährlichen APA Trend Report for Planners.

Was Stromverbrauch-Daten zu räumlichen Strukturen verraten

Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Verwendung von Nutzungsdaten für die Raumplanung sind auf der diesjährigen internationalen CORP-Konferenz in Graz (14.–16. April 2025) vorgestellt worden. Die wissenschaftliche Veröffentlichung unter dem Titel „Spatial Planning on Electricity – What Smart Meter Data Can Tell Us About Spatial Structures“ von Dirk Engelke und André Biskup (IRAP) zeigt auf, wie sich aus Stromverbrauchsdaten Erkenntnisse über räumliche Strukturen ableiten lassen.